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New York nach wie vor teuerster Einzelhandelsstandort

Erhöhte Nachfrage nach Einzelhandelsflächen in Spitzenlagen führt zu einem Anstieg der globalen Mieten im 1. Quartal 2011

London, 1. Juni 2011 – New York City ist nach dem neuesten Global Retail MarketView von CB Richard Ellis (CBRE) nach wie vor der teuerste Standort für den Einzelhandel, da dieser sich auf die größeren Modehauptstädte konzentriert und somit die globalen Mieten in Spitzenlagen noch mehr in die Höhe treibt.

Die erhöhte Nachfrage nach der begrenzten Anzahl an Ladenlokalen in Spitzenlagen führte zu einem Anstieg der globalen Mieten im 1. Quartal (Q1) 2011. In Asien stiegen die Mieten kontinuierlich, getragen durch die anhaltende Expansion der internationalen Luxus- und "Fast Fashion"-Marken. Auf dem amerikanischen Kontinent verlangsamte sich der Anstieg der Mieten, ist aber immer noch positiv, während er in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) im letzten Quartal nur geringfügig war. Im Allgemeinen herrscht immer noch ein Abwärtsdruck auf Mieten in Sekundärmärkten.

Die Fifth Avenue in New York ist nach wie vor die teuerste Einkaufsmeile der Welt. Jahresmieten erreichen dort 1900 US-$ pro Quadratfuß (ca. 20.451 US-$ pro m²) – eine Steigerung von mehr als 10 % in den letzten 12 Monaten. Bei den globalen Einzelhandelsmieten-Rankings von CBRE gab es im Vergleich zum vorherigen Quartal nur wenige Änderungen. Die rühmliche Ausnahme bildete Hongkong. Die Stadt rückte auf den zweiten Platz auf und wurde im Q1 2011 zum am schnellsten wachsenden Markt, nachdem Mieten aufgrund einer Reihe von hochkarätigen Vermietungsabschlüssen in Schlüssellagen auf der Pedder Street im Quartalsvergleich um 46 % in die Höhe geschossen waren.

Sydney (1.301 US-$ pro Quadratfuß bzw. ca. 14.004 US-$ pro m² Jahresmiete) fiel aufgrund eines flauen Wachstums im Jahresvergleich auf den dritten Platz zurück, während das Londoner West End (909 US-$ pro Quadratfuß bzw. ca. 9784 US-$ pro m² Jahresmiete) den vierten Platz trotz weiterhin stagnierender Mieten im Jahresvergleich beibehielt. Zürich rückte nach einem Anstieg der Mieten um 9 % (829 US-$ pro Quadratfuß bzw. ca. 8923 US-$ pro m² Jahresmiete) auf den fünften Platz auf.

Insgesamt erhöhten sich die von CBRE erfassten Mieten im Q1 um 1,9 % und im Jahresvergleich um 3,8 %. Die Mietniveaus stiegen auf dem amerikanischen Kontinent um 6,9 % im Jahresvergleich, da die Konsumausgaben, das Vertrauen der Verbraucher und die Beschäftigungszahlen zunahmen. Der Asien-Pazifik-Raum verzeichnete einen Mietanstieg von 11,1 % im Jahresvergleich trotz einer Reihe von Naturkatastrophen während des ersten Quartals, wie das Erdbeben in Christchurch, die Überschwemmungen in Queensland und das Erdbeben sowie der Tsunami in Japan. Obwohl dies zweifelsohne wirtschaftliche Folgen hatte, waren diese bisher jedoch nur auf die direkt betroffenen Märkte beschränkt.

Demgegenüber stiegen die Mieten in der EMEA-Region nur um 0,5 % im Jahresvergleich, da Sorgen um die Wirtschaft der PIIGS-Länder (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) wuchsen und eine hohe Arbeitslosigkeit weiterhin das Wachstum der Konsumausgaben beeinträchtigte.

Ray Torto, Global Chief Economist bei CB Richard Ellis, meinte hierzu:

"Die globale Wirtschaft erholt sich mit unterschiedlichem Tempo. Das Wirtschaftswachstum ist in Lateinamerika und im Asien-Pazifik-Raum nach wie vor hoch, in Europa und Nordamerika jedoch viel schwächer. In den Industrieländern besteht die große Herausforderung darin, die Zinssätze auf einem Niveau zu halten, das ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördert, aber gleichzeitig auch die Inflation in Zaum zu halten."

"Dies sind weiterhin schwierige Zeiten für Einzelhändler, insbesondere in den Industrieländern, wo weniger neue Einkaufsgebiete Einzelhändlern den Zugang zu den von ihnen benötigten Ladenlokalen in Spitzenlage erschweren. Dies übt nicht nur einen Aufwärtsdruck auf die Mieten in den meistbegehrten Lagen aus, sondern zwingt Einzelhändler auch dazu, ihre Suchkriterien zu erweitern und weniger gute Lagen in Erwägung zu ziehen."

Zu den Trends in der EMEA-Region meinte Peter Gold, Head of Cross-Border Retail – EMEA bei CB Richard Ellis:

"Die Erholung der europäischen Wirtschaft hält an, doch ist die Gesamtwachstumsrate nach wie vor niedrig und im ersten Quartal 2011 stagnierten die Einzelhandelsumsätze insgesamt. Das Vertrauen der Verbraucher ist im Q1 leicht gesunken und bleibt knapp unter dem langfristigen Durchschnitt. Je nach Land gibt es jedoch bedeutende Unterschiede, die die allgemeine wirtschaftliche Lage auf jedem Markt widerspiegeln."

"Im Allgemeinen haben Einzelhändler eine große Bandbreite an Märkten im Visier, wobei die Nachfrage in Deutschland und Polen besonders hoch ist. Trotz der schwierigen Handelsbedingungen ist die Nachfrage auf Mieterseite nach Räumlichkeiten in Spitzenlagen in bedeutenden europäischen Städten nach wie vor hoch, und dies schließt Märkte ein, die einigen der schwierigsten Wirtschaftsbedingungen gegenüberstehen, wie Irland und Spanien. Dies ist wohl ein idealer Zeitpunkt für Einzelhändler, um auf diesen Märkten Zugang zu Ladenflächen in Spitzenlagen zu erhalten, da die Mieten niedrig sind."

Die Top-20-Märkte für Einzelhandelsmieten weltweit

Rang

Stadt

Miete Q1 2​​011

US-$ Quadratfuß p.a.

Miete Q1 2011

€ Quadratfuß p.a.

Rang im Q4

1

New York

1.900

14.438

1

2

Hongkong

1.697

12.896

3

3

Sydney

1.301

9.888

2

4

London

909

6.908

4

5

Zürich

829

6.302

6

6

Tokio

807

6.134

5

7

Paris

783

6.300

7

8

Brisbane

753

5.720

8

9

Moskau

721

5.475

9

10

Melbourne

691

5.250

10

11

Guangzhou

575

4.372

11

12

Los Angeles

520

3.951

12

13

Mailand

500

3.800

14

14

München

490

3.720

16

15

Chicago

480

3.647

13

16

Singapur

470

3.576

15

17

Rom

461

3.500

17

18

Peking

449

3.410

18

19

Frankfurt

442

3.360

19

20

Shanghai

414

3.148

23

 

Über CBRE Group, Inc.
CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2010 – weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor. Mit ca. 31.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exklusive Beteiligungsgesellschaften und Verbundsunternehmen) ist CBRE Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer von gewerblichen Immobilien. Die Dienstleistungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Capital Markets, Vermietung, Valuation, Corporate Services, Research, Retail, Investment Management, Property- und Project-Management sowie Debt Advisory und Building Consultancy. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und München. www.cbre.de. Bitte besuchen Sie unsere Website unter www.cbre.com.​​​

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