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CB Richard Ellis veröffentlicht neuen Global Capital Marketview Bericht

Er analysiert das globale Kapitalumfeld in den Regionen Asien-Pazifik, EMEA sowie Nord-, Mittel- und Südamerika

Los Angeles, 6. Juni 2011 – Der neue Bericht Global Capital Marketview von CB Richard Ellis zeigt auf, dass die Werte von Kapitalanlagen weltweit steigen. Dies veranschaulicht der CBRE Global Office Capital Value Index, der im 1. Quartal 2011 um 12,0 % im Jahresvergleich stieg. Darüber hinaus analysiert der Bericht das globale Kapitalumfeld in den Regionen Asien-Pazifik, Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) sowie Nord-, Mittel- und Südamerika, wobei er sich unter anderem mit den Kapitalwerttrends bei Büroimmobilien, mit den abgeschlossenen Bauprojekten, den Fremdfinanzierungsmöglichkeiten, globalen Investitionsvolumina, grenzüberschreitenden Kapitalströmen und Rendite-Spreads befasst.

"Unser Bericht ergibt, dass die steigenden weltweiten Kapitalwerte weiterhin hauptsächlich von einer starken Erholung der Werte in der Asien-Pazifik-Region, der Erwartung besserer Fundamentaldaten im Immobiliensektor auf dem amerikanischen Kontinent und einer leicht positiven Veränderung auf den europäischen Märkten getragen werden", sagte Dr. Raymond Torto, Global Chief Economist bei CBRE.

Zu den Ergebnissen des Berichts gehören:

Globale Kapitalwerttrends: Büro

  • Der CB Richard Ellis Prime Office Capital Value Index für den Asien-Pazifik-Raum stieg im Jahresvergleich um beachtliche 18,9 % - die größte Steigerung seit dem 2. Quartal 2008 und doppelt so hoch wie der nächstgrößte Anstieg in diesem Zeitraum, der auf dem amerikanischen Kontinent zu verzeichnen war.
  • In der EMEA-Region insgesamt begannen sich die Kapitalwerte gegen Ende 2009 wieder zu erholen, doch zeigten diese Steigerungen nicht die großen Unterschiede bei den Trends auf Städteebene. Zum Beispiel war der Anstieg der Büromieten in London und Paris kräftiger als anderswo in der Region.
  • Die Kapitalwerte in Nord-, Mittel- und Südamerika stiegen hauptsächlich auf  den bedeutenden Märkten wie New York, Washington DC sowie San Francisco, und sie erhöhten sich insbesondere für das Hauptprodukt.

Fremdfinanzierungsmöglichkeiten

  • In der Asien-Pazifik-Region ist das Problem nicht die Verfügbarkeit von Fremdkapital, sondern vielmehr dessen Kosten. Die Spreads zwischen den Zinssätzen und den Cap-Rates sind bereits außergewöhnlich gering und angesichts einer steigenden Inflation bestehen Sorgen hinsichtlich der Möglichkeit von Zinssatzerhöhungen.
  • In der EMEA-Region hat die beschränkte Zahl an aktiven Kreditgebern das Wachstum der Investitionen erschwert. Die Fremdkapitalbeschränkungen und höheren Zinssätze in der Eurozone hemmen Transaktionen in der EMEA-Region. Nichtsdestotrotz stieg das Verkaufsvolumen in der EMEA-Region im 1. Quartal 2011 um 35,4 % im Jahresvergleich.
  • Der US-Markt für gewerbliche Hypotheken erholt sich; die Emissionen von CMBS-Papieren erreichten allein in diesem Quartal fast die Höhe, die sie während des gesamten Jahres 2010 verzeichneten.

Globale Investitionsvolumina

  • Die Transaktionsvolumina für den gesamten Asien-Pazifik-Raum stiegen im 1. Quartal um 5,5%  im Jahresvergleich auf 21,3 Mrd. USD. Jedoch gab es große Unterschiede innerhalb der Region. Im Jahresvergleich stiegen die Transaktionen in der Region Asien um 14,9 % und fielen in der Pazifik-Region um 44,8 %.
  • Trotz der europäischen Schuldenkrise war der Markt für Gewerbeimmobilieninvestitionen in der EMEA-Region im 1. Quartal solide. Transaktionen beliefen sich hier auf 41,9 Mrd. USD.
  • Die Wirtschaft der Länder Nord-, Mittel- und Südamerikas besserte sich im ersten Teil des Jahres 2011 weiterhin, wenn auch langsam. Hohe Arbeitslosenzahlen in den USA bereiten nach wie vor große Sorgen, und bis Arbeitgeber wieder vermehrt einstellen, wird die Erholung schwach bleiben.

Grenzüberschreitende Kapitalflüsse

  • Seit der globalen Finanzkrise hat sich der Asien-Pazifik-Raum zum Hauptziel für grenzüberschreitende globale Immobilieninvestoren entwickelt. Das hohe Wirtschaftswachstum, das während der Erholung in den meisten Ländern der Region zu verzeichnen war, macht sich nun in stark steigenden Mieten und Immobilienwerten, insbesondere in Hongkong, Singapur und China, bemerkbar.
  • Trotz des starken Umsatzwachstums in den letzten zwei Jahren auf den Investitionsmärkten in der EMEA-Region haben sich die grenzüberschreitenden Kapitalflüsse nicht bedeutend erhöht und stellen etwa ein Drittel der gesamten Marktaktivitäten dar.
  • Wenn auch die meisten Transaktionen auf dem amerikanischen Kontinent nur innerhalb von Ländergrenzen stattfanden, stiegen die grenzüberschreitenden Transaktionen in der Region im 1. Quartal 2011 stark an und wuchsen um 50,3 % im Jahresvergleich. Die überwiegende Mehrheit (93,9 %) der grenzüberschreitenden Käufe in dieser Region fand in den USA statt, wobei sich diese Transaktionen im 1. Quartal 2011 um 141 % im Jahresvergleich erhöhten.

Rendite-Spreads

  • Der Spread zwischen den Cap-Rates und den langfristigen nominalen Zinssätzen im Asien-Pazifik-Raum verringerte sich im ersten Quartal weiterhin und ist im Vergleich zu allen anderen globalen Regionen nach wie vor der geringste.
  • In der Eurozone hat sich zwar der Unterschied zwischen den Staatsanleihenrenditen der verschiedenen Ländern enorm vergrößert, jedoch geschah dies in den meisten Fällen aus Gründen, die für die Immobilienpreise nicht von Bedeutung sind.
  • Die Zinssätze in Nord-, Mittel- und Südamerika sind nach wie vor ungewöhnlich niedrig. Die US-Notenbank Federal Reserve hat aufgrund des Tempos der wirtschaftlichen Erholung keine Absicht, die kurzfristigen Zinssätze in naher Zukunft zu erhöhen.

Wenn Sie mit einem Experten von CBRE sprechen möchten, wenden Sie sich bitte an Robert McGrath (Telefon +1 212.984.8267 oder Robert.McGrath@cbre.com).

 

Über CBRE Group, Inc.
CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2010 – weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor. Mit ca. 31.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exklusive Beteiligungsgesellschaften und Verbundsunternehmen) ist CBRE Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer von gewerblichen Immobilien. Die Dienstleistungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Capital Markets, Vermietung, Valuation, Corporate Services, Research, Retail, Investment Management, Property- und Project-Management sowie Debt Advisory und Building Consultancy. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und München. www.cbre.de. Bitte besuchen Sie unsere Website unter www.cbre.com.​​​​

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