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Leerstandsrate bei US-Büroimmobilien im ersten Quartal 2012 unverändert bei 16 %

VERFÜGBARKEIT VON INDUSTRIEIMMOBILIEN FÄLLT AUF 13,4 % VERFÜGBARKEIT VON EINZELHANDELSIMMOBILIEN GLEICHBLEIBEND BEI 13,1 % STARKE NACHFRAGE SENKT WOHNUNGSLEERSTÄNDE AUF 5,1 %

Boston, 9. April 2012 – Nach der neuesten Analyse von CBRE Econometric Advisors (CBRE-EA) blieb die Leerstandsrate bei Büroimmobilien in den USA im ersten Quartal 2012 unverändert bei 16 %.

Die landesweite Verfügbarkeit1 von Industrieimmobilien sank im selben Zeitraum um 20 Basispunkte (Bp) auf 13,4 % und führte damit den Trend der Verbesserung fort, der nun schon nahezu zwei Jahre anhält.

Zugleich hielt sich laut CBRE-EA die Verfügbarkeitsrate von Einzelhandelsimmobilien bei 13,1 %.
 
Die Nachfrage nach Wohnungen beschleunigte sich weiter. Die Leerstandsrate fiel im 1. Quartal 2012 auf 5,1 % und verlor damit 90 Bp gegenüber dem Vorjahr – die größte Verbesserung seit dem 1. Quartal 2010.

„Die wichtigste Konjunkturnachricht war im 1. Quartal 2012 die Erhöhung der Neueinstellungen, doch konnten wir bis jetzt eine starke Verbesserung nur im Mehrfamilienhaussektor beobachten“, sagte Jon Southard, Managing Director, CBRE-EA. „Bei Immobilien mit längeren Mieten diente die Beschäftigungszunahme hauptsächlich zur Ausfüllung der ‚Schattenleerstände‛, d. h. der Flächen, die bislang zwar gemietet, aber nicht genutzt wurden. Die zeitliche Verzögerung zwischen einem Anstieg der Beschäftigungszahlen und einer Erhöhung der Mietnachfrage ist für die frühen Phasen der Erholung im Büro-, Industrie- und Einzelhandelsimmobiliensektor typisch.

Büroimmobilienmarkt
Die landesweite Leerstandsrate blieb im 1. Quartal 2012 mit 16 % weit über dem Tiefstand vor der Rezession von 12,4 %. Der Büroimmobilienmarkt stößt weiterhin aufgrund der globalen Unsicherheit auf den Finanzmärkten, der aufsichtsrechtlichen und fiskalpolitischen Unwägbarkeiten und, auf einigen lokalen Märkten, der schleppenden Erholung des Wohnungssektors, auf Widrigkeiten. Diese Widrigkeiten wurden durch das eindrucksvolle Stellenwachstum im Bereich professionelle und gewerbliche Dienstleistungen sowie einer begrenzten Zahl neuer Bauprojekte in der Pipeline, die eine kontinuierliche, wenn auch langsame Verbesserung der Marktfundamentaldaten ermöglichten, ausgeglichen.

Im 1. Quartal 2012 schnitt der Teilmarkt der Vorstadtimmobilien weiterhin besser ab als der der Innenstadtimmobilien. Die Gesamtleerstände in den Vorstädten blieben unverändert, während die nationale Leerstandsrate bei Innenstadtimmobilien um 10 Bp anstieg. Eine Analyse nach Märkten zeigt auf, dass sich die Immobiliennutzung auf knapp unter der Hälfte der Märkte landesweit verbessert hat. Märkte mit großer Technologie- oder Energieindustrie schnitten weiterhin am besten ab. Die Leerstandsrate fiel in Oakland und Seattle um 70 Bp, in Houston um 60 Bp und in Oklahoma City um 40 Bp.

„Der Arbeitsmarkt muss erst wieder zu seiner Form vor der Rezession zurückfinden, bevor sich der Büroimmobilienmarktes schneller verbessern kann“, meinte Jon Southard. „Wir rechnen in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 weiterhin mit robusteren Neueinstellungen, die uns näher ans Ziel bringen werden.“

Industrieimmobilienmarkt
Der Rückgang der Verfügbarkeit im ersten Quartal auf 13,4 % verlängert eine Serie fallender Verfügbarkeitsraten auf sieben Quartale in Folge. Während dieses Quartals verbuchten 35 Märkte eine fallende Verfügbarkeitsrate und 25 eine steigende. Unter den größeren Märkten führte Seattle mit einem Rückgang von 100 Bp, gefolgt von Edison (NJ) und Fort Worth mit einem Minus von jeweils 80 Bp und Atlanta, Cleveland und Dallas mit jeweils 70 Bp weniger. Angesichts dessen, dass viele Märkte eine Verbesserung ihrer Verfügbarkeitsraten aufweisen, scheint Wirtschaftswachstum weiterhin zu einer erhöhten Nachfrage nach Industrieimmobilienflächen zu führen. Einige größere Märkte schwächelten jedoch, darunter Riverside, Philadelphia, Phoenix und Kansas City.

Einzelhandelsimmobilienmarkt
Im 1. Quartal 2012 blieb die Verfügbarkeit von Einzelhandelsimmobilien im Vergleich zum vorherigen Quartal unverändert bei 13,1 %. Die Fertigstellungen von Bauprojekten befanden sich zwar im ersten Quartal auf historischen Tiefs. Der Anstieg der Absorptionsrate war dennoch nicht genug, um eine Änderung der Verfügbarkeitsraten zum Jahresende zu gewährleisten.

Der Großteil der Einzelhandelsmärkte verzeichnete entweder gleichbleibende oder zurückgehende Verfügbarkeitsraten gegenüber dem 4. Quartal 2011. Nennenswerte Märkte sind Birmingham, Austin, Miami, Kansas City und Indianapolis, die jeweils einen Rückgang von über 50 Bp verzeichneten. Am anderen Ende des Spektrums verbuchten Märkte wie Jacksonville, Washington DC und San Diego Zuwächse bei der Verfügbarkeit von 50 Bp im ersten Quartal. Die meisten Märkte liegen bei ihren Verfügbarkeitsraten jedoch über ihren Werten von Anfang 2011. 

Wohnungsmarkt
Gegenüber dem Vorjahr sanken die Leerstandsraten von Wohnungen auf 53 von 63 Märkten. Den größten Rückgang (150 Bp oder mehr) verzeichneten hierbei Birmingham, Dayton, Greenville, Phoenix, Tulsa, Houston, Detroit, Richmond, Salt Lake City, Fort Worth und Norfolk. Zu den Märkten mit den niedrigsten Leerstandsraten (4 Prozent oder darunter) gehören Newark, Pittsburgh, San Jose, Oakland, Minneapolis, Providence, Salt Lake City, Boston, Hartford, Los Angeles, Edison (NJ), Miami, Portland (OR), Columbus, San Francisco, Ventura und Detroit. Angesichts des kontinuierlichen Wachstums der Immobiliennutzung erhält das effektive Mietwachstum Momentum. Der nationale Index wuchs mit einer jährlichen Rate von etwa 4,5 Prozent.

1 Verfügbarkeit ist die Fläche, die aktiv vermarktet wird und innerhalb von 12 Monaten zur Gestaltung entsprechend der Wünsche des Mieters zur Verfügung steht.

Über CBRE Group, Inc.
CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2011 – weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor. Mit ca. 34.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exklusive Beteiligungsgesellschaften und Verbundsunternehmen) ist CBRE Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer von gewerblichen Immobilien. Die Dienstleistungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Capital Markets, Vermietung, Valuation, Corporate Services, Research, Retail, Investment Management, Property- und Project-Management sowie Debt Advisory und Building Consultancy. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und München. www.cbre.de. Bitte besuchen Sie unsere Website unter www.cbre.com.

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