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Amerika laut CBRE Global Capital Value Index stärkste globale Region im ersten Quartal 2012

Los Angeles, 16. Mai 2012 – Amerika war laut dem CBRE Capital Value Index im ersten Quartal 2012 die Region, die in Bezug auf Immobilieninvestitionen weltweit die besten Ergebnisse erzielte. Dies stellt eine Trendwende im Vergleich zu 2011 dar, als der Asien-Pazifikraum die Geschwindigkeit hinsichtlich der globalen Immobilieninvestitionsleistung vorgab.

„Im letzten Jahr war ein deutlicher Anstieg der Investitionsnachfrage nach Top-Immobilien auf dem amerikanischen Kontinent zu beobachten. Dies spiegelt sich im CBRE Capital Value Index für Amerika wider“, erklärte Dr. Raymond Torto, Global Chief Economist bei CBRE. „Im Vorjahr wies Amerika zu diesem Zeitpunkt bereits deutliche Zuwächse auf, aber lag immer noch weit hinter dem Capital Value Index des Asien-Pazifikraums, der einen Jahreswert von 19 % verzeichnen konnte. Im Jahresvergleich betrug der Anstieg der Kapitalwerte auf dem amerikanischen Kontinent im ersten Quartal 2012 9,6 %.
 

CBRE Global Office Capital Value Indizes Jahreswachstumsraten
 
Q1 2011
Q1 2012
Weltweit
12,2 %
5,7 %
Amerika
9,9 %
9,6 %
Asien-Pazifikraum
19,0 %
8,0 %
EMEA
7,6 %
0,7 %
 

CBRE Global Capital Value Indizes  

Die CBRE-Indizes messen Kapitalwerte und Mieten für Top-Büroflächen in den drei globalen Hauptwirtschaftsregionen. Im vergangenen Jahr stieg der Capital Value Index um 5,7 %, während der Global Rent Index ein Plus von 3,4 % verzeichnete. Die größten Zuwächse wurden allerdings am Anfang der Jahresperiode erzielt, da sich das Wachstum der Kapitalwerte und der Mieten im späteren Verlauf des Jahres verlangsamte. Eine Analyse der CBRE-Indizes nach Regionen zeigt: 

• Amerika erzielte im ersten Quartal 2012 sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich die deutlichsten Steigerungen im Capital Value Index. Es ist zu beachten, dass sich die globalen und regionalen CBRE-Indizes für Büroflächen-Kapitalwerte auf das Wachstum für Top-Büroimmobilien beziehen. Investoren sind weiterhin risikoscheu und sehr wählerisch und bevorzugen, ihr Kapital für qualitativ hochwertige Spitzenimmobilien einzusetzen. Trotz der deutlichen Steigerung liegt der Index immer noch 17,4 % unter dem vor der Rezession erzielten Höchstwert. 

• Der Office Capital Value Index für die EMEA-Region verzeichnete im ersten Quartal 2012 einen Verlust von 99 Basispunkten, liegt aber immer noch 0,7 % über dem Vorjahreswert. Die Investoren nehmen auch in dieser Region eine abwartende Haltung ein und konzentrieren sich verstärkt auf weniger risikoreiche Assets oder Assets in Kern- und Spitzenmärkten.

• Obwohl sich die Kapitalwerte für Büroflächen bereits seit einigen Jahren erholen, liegt nur der Indexwert für den Asien-Pazifikraum mit 208,5 über dem vor der Rezession erzielten Höchstwert. Im Vergleich zu diesem Höchstwert stellt der Indexwert des ersten Quartals eine Steigerung von 1,1 % dar und im Vergleich zum Tiefststand während der Rezession (159), der im dritten Quartal 2009 verzeichnet wurde, eine Steigerung von 31%. 

 

  

Der globale Vermietungsmarkt

Während die Kapitalwerte für Büroflächen von einem soliden Wachstum gekennzeichnet waren, sind am weltweiten Vermietungsmarkt moderate Nachfrage, begrenzte Erweiterung von Raumanforderungen und niedrige Mieterhöhungen zu beobachten.
• Der Global Office Rent Index bleibt 10,2 % unter dem vor der Rezession erzielten Höchstwert von 120. Im vergangenen Jahr konnte mit einer Wachstumsrate von 3,4 % nur eine leichte Steigerung erzielt werden.
• Seit seinem Tiefststand im ersten Quartal 2010 hat sich der Global Office Rent Index kontinuierlich erholt und um 8,0 % zugenommen. Im Quartalsvergleich verlangsamte sich das Wachstum im ersten Quartal 2012 auf nur 12 Basispunkte. Das ist darauf zurückzuführen, dass das schwierige makroökonomische Umfeld auf die Nachfrage nach Mietobjekten drückt.
• Obwohl sich der Büroflächenmarkt in Amerika langsam erholt, stellt der Wert des ersten Quartals 2012 das schwächste Mietindexwachstum in Amerika seit dem Tiefststand im vierten Quartal 2010 dar. Im Quartalsvergleich verzeichnete der Mietindex im ersten Quartal 2012 aber das größte Wachstum aller drei globalen Regionen.
• Der Mietindex für die EMEA-Region wies während der Finanzkrise die kleinste Differenz zwischen Höchst- und Tiefststand auf und liegt nur 8,2 % unter dem vor der Rezession erzielten Höchstwert.
• Der Büroflächenmarkt im Asien-Pazifikraum stagnierte im ersten Quartal 2012 aufgrund der schwierigen Situation an den Finanzmärkten und einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in der Region. Während der Asien-Pazifikraum in den vorhergehenden Quartalen immer der Hauptwachstumstreiber für den globalen Index war, betrug das Wachstum im ersten Quartal im Quartalsvergleich nur 2 Basispunkte.

 


Die CBRE-Indizes wurden von CBRE Research erstellt. Der Global Office Rent Index umfasst Daten aus 123 Städten weltweit. Für den Global Capital Value Index wurden für die EMEA-Region und den Asien-Pazifikraum das gleiche Sample verwendet, während der Index für Amerika auf den Daten des National Council of Real Estate Investment Fiduciaries (NCREIF) basiert. Vergleichszeitraum der Indizes ist das erste Quartal 2001.

Über CBRE Group, Inc.
CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2011 – weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor. Mit ca. 34.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exklusive Beteiligungsgesellschaften und Verbundsunternehmen) ist CBRE Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer von gewerblichen Immobilien. Die Dienstleistungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Capital Markets, Vermietung, Valuation, Corporate Services, Research, Retail, Investment Management, Property- und Project-Management sowie Debt Advisory und Building Consultancy. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und München. www.cbre.de. Bitte besuchen Sie unsere Website unter www.cbre.com.

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