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Straßen von Hongkong führen globalen Anstieg der Einzelhandelsmieten an

Einzelhandelsmieten in New York, London, Tokio und Zürich steigen

Los Angeles, 19. August 2013 – Nach den neuesten Forschungsergebnissen des globalen Immobilienberaters CBRE Group, Inc. ist Hongkong bei Weitem die teuerste Stadt der Welt für globale Einzelhändler, doch steigen derzeit die Mieten für Spitzenlagen in New York, London, Tokio und Zürich.

Die vierteljährliche Rangliste von CBRE (2. Quartal 2013) der zehn globalen Spitzenmärkte für den Einzelhandel zeigte eine nur geringe Veränderung gegenüber vorherigen Quartalen. Jedoch stiegen im Berichtszeitraum die Mieten für Einzelhandelsimmobilien in bester Lage auf vier der zehn Spitzenmärkte – New York, London, Zürich und Tokio. Dem steht ein Anstieg auf nur einem Markt im letzten Quartal gegenüber. Die historisch niedrige Bauaktivität und die starke Konkurrenz unter den Einzelhändlern um die besten Standorte treiben dieses Wachstum an und führen auf vielen globalen Märkten zu Rekordmieten.

„Globale Einzelhändler begehren weiterhin Einzelhandelsimmobilien in Spitzenlagen in Zugangsstädten. Der Grund dafür sind die globalen Käufer, die diese Korridore anziehen, und der Nutzen, den diese für die Profilierung ihrer Marke bieten“, so Anthony Buono, Executive Managing Director, Americas Retail Services, von CBRE.

Hongkong (4.328 US-$ pro Quadratfuß und Jahr bzw. ca. 402 US-$ pro Quadratmeter und Jahr) führt die Rangliste mit großem Abstand an. New York (3.050 $ pro Quadratfuß und Jahr bzw. ca. 283 $ pro Quadratmeter und Jahr) rangiert an zweiter Stelle mit Spitzenmieten, die um 1.200 $ pro Quadratfuß (ca. 111,50 $ pro Quadratmeter) unter denen von Hongkong liegen. Eine ähnlich große Differenz von 1.800 $ pro Quadratfuß und Jahr (ca. 167 $ pro Quadratmeter und Jahr) besteht zwischen New York und Paris, der Stadt auf dem dritten Platz (1.220 $ pro Quadratfuß und Jahr bzw. ca. 113 $ pro Quadratmeter und Jahr).

Rangliste der Einzelhandelsmieten, gemessen in US-$ pro Quadratfuß und Jahr

Trotz der hohen Mieten in Hongkong bauen Einzelhändler dort weiterhin eine Präsenz auf, um vom Wachstum des Luxusgütereinzelhandels auf diesem Markt zu profitieren. Den Forschungsergebnissen von CBRE zufolge eröffneten 51 neue Einzelhändler im letzten Jahr ein Geschäft in Hongkong. Zudem verfügt die Stadt im Vergleich zu allen globalen Märkten über den höchsten Anteil an Einzelhändlern im Luxussegment.

„Ein hohes Touristenaufkommen und der Mangel an verfügbaren Flächen machen es neuen und bestehenden Einzelhändlern äußerst schwer, ein passendes Ladengeschäft in den Spitzenlagen für den Einzelhandel in Hongkong zu finden“, bemerkte Joe Lin, Executive Director Retail, Hongkong, von CBRE. „Ladengeschäfte in Spitzenlagen mit akzeptabler Ladenfront und in passender Größe werden selten frei oder verfügbar, sodass Einzelhändler wenig Auswahl haben. Deshalb sorgt die Vorliebe für Flächen mit diesen Merkmalen weiterhin für eine hohe Nachfrage und folglich für hohe – und steigende – Spitzenmieten auf diesem Markt.“

New York verzeichnete bei den Spitzenmieten im Einzelhandel ein Quartalswachstum von 2,7 % und gegenüber dem letzten Jahr ein jährliches Wachstum von 22 %. Die Nachfrage von internationalen Einzelhändlern ist in New York nach wie vor hoch und der Tourismus sorgt weiterhin für hohe Einzelhandelsumsätze.

In London (1.156 $ pro Quadratfuß und Jahr bzw. ca. 107 $ pro Quadratmeter und Jahr) beflügelten ein gestiegenes Verbrauchervertrauen, robuste Umsätze und mehr Laufkundschaft die Mieternachfrage. Insbesondere das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf der New Bond Street und Old Bond Street führte zu einem Anstieg der Spitzenmieten im Zentrum Londons, gemessen in der Landeswährung, von 9,1 % im Quartalsvergleich und von 20 % im Jahresvergleich.

Die Vorliebe für Spitzenlagen hat auch einen Einfluss auf die Spitzenmieten in Zürich (896 $ pro Quadratfuß und Jahr bzw. ca. 83 $ pro Quadratmeter und Jahr), wo die Mieten um 2,2 % im Quartalsvergleich und um 5,6 % im Jahresvergleich stiegen.

Das knappe Angebot an Flächen in Spitzenlagen sowie die allmähliche Zunahme des Vertrauens der Gebäudenutzer trugen zu einer Erhöhung der Mieten in Tokio um 2,0 % im Quartalsvergleich (gemessen in der Landeswährung) bei. Da Tokio von vielen ausländischen Einzelhändlern als das Tor zu Asien erachtet wird, setzte sich die starke Konkurrenz um die Spitzenlagen fort. Heimische Einzelhändler expandierten ebenfalls, wobei einige in Osaka ansässige Einzelhändler ihre Präsenz in der Stadt zum ersten Mal ausbauten.

„Die Bedingungen für die Konsumnachfrage und das Verbrauchervertrauen haben sich dank der Konjunkturerholung deutlich verbessert“, bemerkte Junichi Taguchi, Managing Director von CBRE Retail Services in Japan. „Einzelhändler aus dem Luxussegment spürten eine wachsende Nachfrage nach Markenartikeln. Letztere verzeichneten seit Beginn des Jahres in den Kaufhäusern hohe Umsatzzahlen.“

Spitzenmieten in Sydney (945 $ pro Quadratfuß bzw. ca. 88 $ pro Quadratmeter), Melbourne (794 $ pro Quadratfuß bzw. ca. 74 $ pro Quadratmeter) und Brisbane (599 $ pro Quadratfuß bzw. ca. 56 $ pro Quadratmeter) blieben in diesem Quartal unverändert, trotz gleich bleibender Einzelhandelsumsätze.

„Australien profitierte weiterhin von niedrigen Leerstandsraten und dem geringen Neuangebot auf dem Markt“, meinte Josh Loudoun, Senior Director, Retail Services Australien von CBRE. „Der Zufluss an internationalen Einzelhändlern hielt zudem an, wobei Brooks Brothers aus den USA und Marks & Spencer aus Großbritannien vor kurzem ihre Absicht, nach Australien zu expandieren, verkündeten.“

„Ein weiterer Faktor ist die bevorstehende Parlamentswahl. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass nach einer Parlamentswahl die Einzelhandelsumsätze gewöhnlich für kurze Zeit steil ansteigen und das Verbrauchervertrauen wächst, was schließlich zu einem Mietwachstum in den nächsten zwölf Monaten führen wird. Dies fällt zudem auch mit einer Reihe von Mietverträgen aus Boomzeiten (2008/2009) zusammen, die nun bald ihre fünfjährige Laufzeit erreichen“, fügte Loudoun hinzu.

Hinweis an die Herausgeber/Journalisten: Um mit einem Einzelhandelsexperten von CBRE zu sprechen, senden Sie bitte eine E-Mail an robert.mcgrath@cbre.com.

Über CBRE Group, Inc.
CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2012 – weltweit größte Dienstleistungs- und Investmentunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor. Mit ca. 37.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exklusive Beteiligungsgesellschaften und Verbundsunternehmen) ist CBRE Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer von gewerblichen Immobilien. Die Dienstleistungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Capital Markets, Vermietung, Valuation, Corporate Services, Research, Retail, Investment Management, Property- und Project-Management sowie Debt Advisory und Building Consultancy. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und München. www.cbre.de. Bitte besuchen Sie unsere Website unter www.cbre.com

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