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Leerstände bei Büroimmobilien gingen im 1. Quartal 2013 auf wichtigen Märkten zurück

Die größten Rückgänge verzeichneten die Büroimmobilienmärkte in Denver und San Francisco

Leichte Verringerung der Verfügbarkeit von Industrieimmobilien

Los Angeles, 21. März 2013 – Nach vorläufigen Daten von CBRE Group, Inc. gingen die Leerstandsraten für Büroimmobilien während des 1. Quartals 2013 auf den größten Märkten in den USA zurück oder blieben unverändert. Sechs der zwölf größten Märkte verzeichneten Leerstandsrückgänge bei Büroimmobilien, angeführt von Denver und San Francisco. Zwei Märkte zeigten dagegen keine Veränderungen. Laut CBRE fiel die Verfügbarkeit* von Industrieimmobilien auf größeren Märkten der USA leicht. 

„Die fundamentalen Marktdaten verbessern sich weiterhin, da sich die Wirtschaft langsam erholt und sich die Beschäftigungssituation entspannt“, meinte Asieh Mansour, PhD, Head of Americas Research bei CBRE. „Auch wenn die Konjunkturerholung im historischen Vergleich schwach ist, wirkt sich die Knappheit an Neubauten günstig auf die Immobilienmärkte aus, da sie für eine stetige Absorption überschüssiger Flächen sorgt. Der konsolidierende US-Bundesregierungssektor belastet jedoch die Erholung auf bestimmten Märkten.“ 

Büroimmobilien
Unter den von CBRE beobachteten US-Büroimmobilienmärkten verzeichnete Denver im 1. Quartal 2013 den größten Rückgang der Leerstände. Diese fielen dort um 60 Basispunkte (Bp.). An zweiter Stelle folgte San Francisco mit einem Rückgang von 40 Bp. Auf beiden Märkten stiegen aufgrund der höheren Mietnachfrage und des beschränkten Angebots die Mietangebotspreise. Washington D.C. und New York verzeichneten den steilsten Anstieg der Leerstände. Diese erhöhten sich dort um 40 bzw. 30 Bp. Weniger Aktivitäten der US-Bundesregierung und ein vorsichtiger Finanzdienstleistungssektor belasten diese Märkte weiterhin. Mietpreise für Flächen der Klasse A tendierten weiterhin nach oben und Vergünstigungen blieben auf den meisten Märkten unverändert oder fielen leicht. Wenn auch auf einigen größeren Märkten der spekulative Bau von Büros in Erwägung gezogen wird, konzentrieren sich die meisten Bauunternehmen doch auf Build-to-suit-Projekte, d. h. Neubauten nach Nutzerwünschen, die im heutigen Umfeld leichter zu finanzieren sind.

 
Vorläufige Büroimmobilienstatistik für das
1. Quartal 2013
 
Markt
Vorläufige Leerstandsrate 1. Quartal 2013
 (%)
Finale Leerstandsrate 4. Quartal 2012
(%)
Bp.-Diff.
Atlanta
22,2
22,3
-10
Boston
13,0
13,0
0
Chicago
17,9
18,1
-20
Dallas
19,0
19,0
0
Denver
14,5
15,1
-60
Los Angeles
16,9
16,8
10
Miami
17,8
17,9
-10
New York
7,6
7,3
30
Phoenix
23,7
23,9
-20
San Francisco
9,1
9,5
-40
Seattle
15,5
15,4
10
Washington, D.C.
14,2
13,8
40
 

Quelle: CBRE Research, 1. Quartal 2013.

Industrieimmobilien

Während des 1. Quartals 2013 fielen die Verfügbarkeitsraten auf den größeren US-Industriemärkten weiterhin leicht. Boston und Miami verzeichneten im Vergleich zum 4. Quartal 2012 die stärksten Rückgänge. Die Verfügbarkeit verringerte sich dort um 60 Bp. Während des 1.  Quartals 2013 blieben die Mieten unverändert, doch gab es weniger Vergünstigungen für Mieter, insbesondere für Industriegebäude der Klasse A. Die Nachfrage nach Lager- und Vertriebsflächen war weiterhin hoch, vor allem in New Jersey, Los Angeles und Denver. Die Mieten für Industrieimmobilien nähern sich dem „Replacement Cost Level“, d. h. dem Niveau, das gerade ausreicht, um einen Anreiz für neue profitable Bauvorhaben zu schaffen. Neubauten von Industrieimmobilien werden daher zunehmend wahrscheinlicher. Die meisten Bauprojekte basieren jedoch nach wie vor auf Nutzerwünschen, während die spekulative Bautätigkeit hauptsächlich auf Märkte mit Mangel an großen, zusammenhängenden Lager- und Vertriebskomplexen beschränkt war.

„Große Lager-/Vertriebskomplexe in wichtigen Hafenstädten und überregionale Zentren sind derzeit gefragt. Konsolidierungen von Logistikunternehmen und Trends zum E-Commerce sind Haupttriebfedern für große Lager- und Vertriebsflächen“, erklärte Asieh Mansour.

 
Vorläufige Industrieimmobilienstatistik für das
1. Quartal 2013
 
Markt
Vorläufige Verfügbarkeitsrate 1. Quartal 2013
 (%)
Finale Verfügbarkeitsrate 4. Quartal 2012
(%)
Bp.-Diff.
Atlanta
17,5
17,6
-10
Boston
15,1
15,7
-60
Chicago
9,2
9,1
10
Dallas
13,2
13,6
-40
Denver
7,3
7,5
-20
Los Angeles
6,9
6,6
30
Miami
9,1
9,7
-60
New Jersey Nord
10,2
10,1
10
Phoenix
13,2
13,6
-40
San Jose
11,2
11,3
-10
Seattle
9,6
9,7
-10
 

Quelle: CBRE Research, 1. Quartal 2013.

 

Hinweis an die Herausgeber/Journalisten: Um mit einem Experten von CBRE zu sprechen, senden Sie bitte eine E-Mail an robert.mcgrath@cbre.com

*Verfügbarkeit ist die Fläche, die aktiv vermarktet wird und innerhalb von zwölf Monaten zum Mieterausbau zur Verfügung steht.

Über CBRE Group, Inc.
CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2012 – weltweit größte Dienstleistungs- und Investmentunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor.  Mit ca. 37.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exklusive Beteiligungsgesellschaften und Verbundsunternehmen) ist CBRE Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer von gewerblichen Immobilien. Die Dienstleistungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Capital Markets, Vermietung, Valuation, Corporate Services, Research, Retail, Investment Management, Property- und Project-Management sowie Debt Advisory und Building Consultancy. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und München. www.cbre.de. Bitte besuchen Sie unsere Website unter www.cbre.com.                                                                     

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