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Mieten für US-Mehrfamilienhäuser steigen trotz neuer Fertigstellungen weiter

Für die nächsten drei Jahre wird ein Mietwachstum bei Mehrfamilienhäusern von durchschnittlich 2,5 % pro Jahr prognostiziert

Beste Chancen für Bauprojekte bestehen in Boston,
im südöstlichen Florida, Seattle und Washington, D.C.

Los Angeles — 19. Dezember 2013 — Einem neuen Forschungsbericht von CBRE Group, Inc. zufolge werden sich die Mieten für Mehrfamilienhäuser in den USA in den nächsten drei Jahren voraussichtlich um etwa 2,5 % pro Jahr erhöhen, trotz der steigenden Zahl neuer Immobilien in diesem Bereich.

Dem Bericht mit dem Titel Is the Bloom off the Multi-Housing Rose? (zu Deutsch etwa: Ist die Blütezeit der Mehrfamilienimmobilien vorüber?) zufolge wird sich die Rate der Neuentstehung von Mehrfamilienhäusern in den USA, die seit dem Ende der Rezession bedeutend gestiegen ist, in den nächsten fünf Jahren wieder auf etwa 216.000 Einheiten pro Jahr einpendeln, ein Niveau, das sich leicht über dem historischen Durchschnitt befindet.

„Der Sektor für Mehrfamilienhäuser beginnt erst jetzt damit, das knappe Angebot zu beheben, das bisher aufgrund der seit drei Jahren anhaltenden Dürre bei neuen Bauprojekten infolge der Rezession herrschte“, erklärte Jim Costello, Head of Americas Investment Research bei CBRE. „Wir gehen davon aus, dass der Großteil der neuen Immobilien, die in den nächsten Jahren fertiggestellt werden, von einer aufgestauten Nachfrage absorbiert werden wird.“

Wenn auch die prognostizierte jährliche Mietwachstumsrate von 2,5 % über der Inflationsrate liegt, ist sie doch im Vergleich zu dem robusten jährlichen Wachstum von durchschnittlich 3,9 % seit Beginn der Erholung im Jahr 2010 moderater.

Dem Bericht zufolge, der Angebotstrends, Mietniveaus, Baukosten und Renditen (Cap-Rates) für 13 große US-Märkte ermittelt, sind die aktuellen Marktmieten marginal höher als das Niveau, das Bauunternehmen benötigen, um derzeit eine Zielrendite im Bereich von 6 bis 7 % zu erzielen. Boston, der Südosten Floridas, Seattle und Washington, D.C. bieten für Bauunternehmen die besten Chancen, da dort die erzielbaren Mieten bedeutend höher liegen als die Baukosten. Der erwartete Anstieg der langfristigen Zinsen könnte jedoch die Bautätigkeit auf Märkten einschränken, auf denen die Spanne zwischen erzielbaren Mieten und den Baukosten gering ist.

Der CBRE-Bericht kam außerdem zu dem Ergebnis, dass striktere Underwriting-Standards, höhere Kapitalanforderungen und strengere Prüfungen von Baukreditnehmern durch risikoscheue Finanzinstitute dafür sorgen werden, dass sich die Wachstumsrate neuer Bauprojekte verlangsamt und dass das Angebot im Einklang mit der Marktnachfrage bleibt.

„Im Gefolge der globalen Finanzkrise verlangen Banken eine Finanzierung von

25–30 % der Projektkosten durch Eigenkapital und sie sind nur bereit, Kredite an Bauunternehmen mit nachweisbaren Erfolgen zu vergeben“, merkte Peter Donovan, Senior Managing Director der Multi-Housing-Sparte von CBRE an. „Dies dient als eine Art Kapitalrationierung, die in den kommenden Jahren voraussichtlich eine übermäßige Bautätigkeit verhindern wird.“

Um den vollständigen Bericht einzusehen, klicken Sie bitte hier.

Hinweis an die Herausgeber/Journalisten: Um mit einem Experten von CBRE zu sprechen, senden Sie bitte eine E-Mail an robert.mcgrath@cbre.com

Über CBRE Group, Inc.
CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2012 – weltweit größte Dienstleistungs- und Investmentunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor. Mit ca. 37.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exklusive Beteiligungsgesellschaften und Verbundsunternehmen) ist CBRE Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer von gewerblichen Immobilien. Die Dienstleistungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Capital Markets, Vermietung, Valuation, Corporate Services, Research, Retail, Investment Management, Property- und Project-Management sowie Debt Advisory und Building Consultancy. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und München. www.cbre.de. Bitte besuchen Sie unsere Website unter www.cbre.com.

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